Vom Vogelsberg in die Wetterau, durch Oberhessen

Der Vulkanradweg

Einst schnaufte auf der Strecke die Dampflok zwischen den kleinen Orten, den Wäldern und den weiten Feldern. Heute sind es die Radfahrer und Inline-Skater, die vor allem an den Wochenenden für reichlich Verkehr zwischen Lauterbach und Stockheim sorgen. Der Vulkanradweg ist ein beliebtes Ausflugsziel geworden. Die Idee war einfach und genial zugleich. Die ausgediente Bahntrasse der Oberwaldbahn zwischen Schlitz und Höchst bot die richtigen Voraussetzungen für eine perfekte Radstrecke: wenig Steigung, schöne Aussichten und eine ideale Streckenführung durch den Vogelsberg.

Ende der neunziger Jahre haben die Bauarbeiten begonnen. Auf die Trasse kam eine Asphaltdecke, Hindernisse wurden beseitigt und Schilder angebracht. Viel Werbung war eigentlich gar nicht nötig, es sprach sich schnell herum, dass der Vulkanradweg ein ideales Freizeitvergnügen ist. Vorbei am Schloss Eisenbach endete die Strecke zunächst bei Grebenhain. Der Erfolg machte vieles möglich und so beschlossen die verantwortlichen Politiker, die Strecke bis nach Glauberg auszubauen. Mittlerweile hat der Vulkanradweg eine Gesamtlänge von 68 Kilometer.

  • Startpunkt: Schlitz (Vogelsbergkreis)
  • Endpunkt: Höchst (Wetteraukreis)
  • Aufstieg: 818 hm
  • Länge der Tour: 94,0 km
  • Höchster Punkt: 582 m
  • Differenz: 462 hm
  • Niedrigster Punkt: 120 m
  • Öffentliche Verkehrsmittel
    Vom 1. Mai bis Ende Oktober fährt an den Wochenenden und an Feiertagen der Vogelsberger VulkanExpress (Bus+Radhänger) am Vulkanradweg entlang.
    Fahrzeiten, Haltestellen und weitere Informationen unter www.vgo.de
  • Einkehrmöglichkeiten
  • Übernachtungmöglichkeiten

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Weitere Informationen

Eine Karte und Hinweisschilder geben Auskunft über die Orte entlang der Strecke, über Sehenswürdigkeiten und Wissenswertes. Zahlreiche Lokale haben sich auf die Freizeitsportler eingerichtet und bieten Stärkungen sowie die eine oder andere Bank zum Ausruhen. Vom 1. Mai bis Ende Oktober bringen an Wochenenden die Busse des Rhein-Main-Verkehrsverbundes, der VogelsBerger Verkehrsgesellschaft und der Wetterauer Verkehrsgesellschaft Inline-Skater und Radfahrer samt Räder zu den Ausgangspunkten des Weges. Wer möchte, der kann sein Auto an einer Haltestelle parken, per Bus auf den Hoherodskopf, nach Lauterbach oder zu zahlreichen anderen Haltestellen fahren und dann zu seinem Auto zurückradeln. Direkten Einstieg in den Vulkanradweg von der Schiene hat man in Glauburg-Stockheim und in Lauterbach. Mittlerweile hat sich in der gesamten Region ein gut ausgebautes Radwegenetz entwickelt. Anschluss vom Vulkanradweg hat man zum Südbahnradweg nach Wächtersbach in den Main-Kinzig-Kreis und zum Hoherodskopf-Steig. Anschlüsse gibt es auch zu den Hessischen Radfernwegen.

Vogelsberger und Wetterauer Vulkan-Express: Vom 1. Mai bis Ende Oktober  fahren die Busse des Vogelsberger und Wetterauer Vulkan-Express an Samstagen, Sonn- und Feiertagen im 1- bis 2-Stunden-Takt zum Hoherodskopf und anderen angebundenen Ausflugszielen und natürlich wieder zurück. Alle Vulkan-Express-Busse sind mit komfortablen Radanhängern ausgestattet. Die Mitnahme der Fahrräder erfolgt kostenlos. Reservierungen für Gruppen empfohlen.

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