Themen und Projekte in der KulturRegion 2026
Pünktlich zum Designjahr der World Design Capital 2026 in FrankfurtRheinMain erscheint das Museumsmagazin „Museen & Sonderausstellungen“ der KulturRegion in neuem Look: Frisch. Klar. Zeitgemäß! Das neue Layout ist modern und übersichtlich, Texte und Bilder setzen starke Kontraste. So bietet das Magazin einen schnellen Überblick über die Ausstellungen des Jahres 2026 in über 100 Museen und Häusern in Rhein-Main.
Auch inhaltlich knüpft die KulturRegion mit dem Leitmotiv „Demokratie gestalten!“ an die World Design Capital 2026 (WDC 2026) an. Das Zusammenbringen von Akteur*innen, die gemeinsame Projekte und Maßnahmen entwickeln, die für die Bürger*innen der Region vielfältige Teilhabe ermöglichen, ist wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit. Das Leitmotiv prägt seit Anbeginn das interkommunale Kulturnetzwerk strukturell und begleitet alle Projekte und Themensetzungen ganz explizit im laufenden Kalenderjahr: Das Internationale Theaterfestival „Starke Stücke“ zeigt 23 Inszenierungen aus elf Ländern. Zwei Produktionen laden mit dem Vorhaben „Demokratie üben“ das Publikum ein, Demokratie aktiv zu erproben und sich kulturelle Räume gemeinsam anzueignen. Im Projekt „Geist der Freiheit“ rücken unter dem Motto „Demokratie bauen!“ unter anderem Rathäuser, Dorfgemeinschaftshäuser und Schulbauten in den Fokus. Führungen, Exkursionen, Gespräche, Workshops und dokumentarische Projekte zeigen an verschiedenen Beispielen in der Region, wie sich demokratische Prinzipien wie Gleichberechtigung, Teilhabe, Freiheit oder Transparenz im Gebauten widerspiegeln.
Mit dem Motto „Demokratie pflanzen“ denkt „GartenRheinMain“ Demokratie weiter – im Grünen. Frei zugängliche Parks und Gärten sind Orte des Miteinanders, von gelebter Demokratie und werden zum gemeinsamen Gestalten genutzt. Einen Blick auf wegweisende regionale Innovationen und Gestaltung wirft zudem die Industriekultur Rhein-Main. Unter dem Titel „FrankfurtRheinMain auf dem Weg in die Moderne“ nimmt sie historische Meilensteine zum Anlass mit Menschen aus der Region über die Gestaltung der Zukunft zu diskutieren.
Junge Menschen stehen im Zentrum der „Route der Industriekultur Junior“. Sie initiiert und vernetzt Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Impulse für barrierearme Zugänge zur Kultur bringt „OpenRegioCulture“ aus einem europäischen Netzwerk in die Region. 2026 werden Kulturschaffende aus FrankfurtRheinMain zum Fachaustausch in den Niederlanden und in Lettland unterwegs sein.
Museumsmagazin in neuem Design erschienen
In frischem neuem Design präsentiert das Museumsmagazin „Museen & Sonderausstellungen“ die Ausstellungen 2026 in den über 100 teilnehmenden Häusern. Die 17. Ausgabe erscheint in neuem Look: modern, kontrastreich und übersichtlich in Text, Bild und Serviceteil. Die Kalenderübersicht auf dem Onlineauftritt zum Magazin auf www.krfrm.de informiert über viele weitere Angebote, etwa aus dem Museum der Stadt Eschborn oder dem Umwelt- und Nachbarschaftshaus Kelsterbach.
Die Vielfalt der Ausstellungen in der Rhein-Main-Region ist groß und reicht von Heimatmuseen über naturkundliche Sammlungen bis zu international renommierten Kunstorten. Neu im Magazin sind u.a. das Museum Jüdischer Geschichte & Kultur Aschaffenburg, der Jugendstilverein Bad Nauheim, das Museum Bischofsheim, das Büchnerhaus Riedstadt, die Museen Mörfelden und Walldorf, das Heimatmuseum Friedrichsdorf-Seulberg sowie der Open Space der Crespo Foundation in Frankfurt. Ein Höhepunkt sind die Beiträge zu WDC 2026, etwa im Jüdischen Museum und im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt oder im Stadtmuseum Haus zum Löwen in Neu-Isenburg.
Demokratie gestalten! Projekte und Themen 2026
„Starke Stücke“ u.a. mit dem Fokus auf „Demokratie üben“
Das Internationale Theaterfestival „Starke Stücke“ setzt vom 20. Februar bis 3. März 2026 erneut starke Impulse für das Junge Theater. Eingeladen sind 23 internationale Inszenierungen für ein junges Publikum aus elf Ländern. Produktionen aus Dänemark, Deutschland, Belgien, Frankreich, Kroatien, den Niederlanden, Schweden, der Schweiz, Slowenien, Spanien und Großbritannien sind mit 136 Vorstellungen auf 44 Bühnen der Rhein-Main-Region zu sehen und präsentieren ein breit gefächertes Programm von Figuren- und Objekttheater über Schauspiel und Tanz bis hin zu einem Audiowalk sowie einer Installation zum Thema Abschied und Verlust im Zoogesellschaftshaus in Frankfurt. Zwei Stücke und eine Projektwoche finden unter dem Fokus „Demokratie üben“ im Rahmen von WDC 2026 statt. Alle Spieltermine, Orte und Informationen zu Inszenierungen und Kartenvorverkauf sind ab sofort auf www.starke-stuecke.net veröffentlicht. „Starke Stücke“ ist ein Projekt der KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH, der Starke Stücke GbR und von Kulturveranstalter*innen der Region.
Demokratie bauen! Rathäuser und Gemeinschaftsorte gestern und heute
Monarchien bauen Schlösser – was und wie baut Demokratie? Das Projekt „Geist der Freiheit“ in der KulturRegion lädt im Rahmen der WDC 2026 von April bis Dezember 2026 Akteur*innen in der Rhein-Main-Region ein, vor Ort Rathäuser und Gemeinschaftsorte in den Blick zu nehmen. Ausgehend von ihrer Gestaltung, Baugeschichte und Nutzung: Was lässt sich über Demokratie und ihre Geschichte, aktuelle Fragen, demokratisches Handeln und Werte erzählen? „Demokratie bauen!“ verknüpft Teilprojekte in der ganzen Region, darunter dokumentarische Projekte, Veranstaltungen und Workshops.
Tagesexkursionen per Bus, Bahn und Fahrrad führen zu Rathäusern in der KulturRegion. Sie vermitteln die Geschichte des Rathausbaus – vom Mittelalter bis heute. Im Mittelpunkt stehen Funktion, Repräsentation, Gestaltung und ihre Bedeutung für die Demokratie. Ein weiterer Fokus liegt auf den Dorfgemeinschaftshäusern, die in Hessen seit Anfang der 1950er Jahre errichtet wurden und heute als „dritte Orte“ in ländlichen Regionen fungieren. Dazu sind Recherchen und Werkstattgespräche geplant.
Ab Mai bietet die KulturRegion gemeinsam mit dem Deutschen Architekturmuseum Workshops für Schulklassen vor Ort in der Region an. In einer Kooperation mit dem Fachbereich Architekturgeschichte an der University of Applied Science befassen sich zudem Studierende mit Architekturen für die Gemeinschaft in der Nachkriegs-moderne im Rhein-Main-Gebiet. Den Abschluss von „Demokratie bauen!“ bildet eine Präsentation aller Teilprojekte. Sie findet am 11. Dezember im Deutschen Architekturmuseum statt.
Demokratie pflanzen: Das Motto von GartenRheinMain
2026 steht GartenRheinMain unter dem Motto „Demokratie pflanzen“. Anlass ist die WDC 2026, die Frankfurt und die Region ein Jahr lang unter das Leitmotiv „Design for Democracy“ stellt. Design wird dabei über eine ästhetische Formgebung hinaus als gesellschaftlicher Gestaltungsprozess verstanden. Gärten und Parks bieten hierfür ideale Anknüpfungspunkte: Als frei zugängliche, grüne Räume sind sie Orte des Miteinanders, des gemeinsamen Gestaltens und der Teilhabe – und damit elementare Bausteine einer lebendigen Demokratie.
Begleitend zum Jahresthema findet eine siebenteilige Fokusreihe an verschiedenen Orten der Region statt, mit Führungen, Performances und Mitmachaktionen, die Demokratie im Grünen erlebbar machen. Hinzu kommt die Reihe „Zu Gast bei den Gewinnergärten“. In Kooperation mit dem Regionalverband FrankfurtRheinMain werden ausgezeichnete, klima- und insektenfreundliche Gärten besucht. Sie wurden beim Fotowettbewerb „Blühende Gärten 2025“ ausgezeichnet. Die Reihe zeigt, wie blühende Vielfalt und bürgerschaftliches Engagement zusammenwirken.
Zahlreiche Institutionen und Initiativen engagieren sich im GartenRheinMain-Netzwerk. Über 700 Veranstaltungen laden zu Erlebnissen im Grünen ein, fördern Austausch und Beteiligung und sind im „GartenRheinMain“-Programmheft sowie im Online-Veranstaltungskalender gebündelt.
Industriekultur Rhein-Main auf dem Weg in die Moderne
Auch die Industriekultur Rhein-Main bringt die KulturRegion ins World Design Capital 2026 ein. Das Kooperationsprojekt „FrankfurtRheinMain auf dem Weg in die Moderne“ beleuchtet Orte, Ideen und Personen, die den Aufbruch der Region in eine neue Zeit prägten – beispielsweise das „Neue Frankfurt“, die Telefonentwicklung von Philipp Reis oder die Schriftgießerei Klingspor. Die Meilensteine der Moderne veränderten das Leben der Menschen und beeinflussten ihr Verständnis von Gesellschaft und Demokratie. In Videobeiträgen greifen Menschen aus der Region diese und weitere Themen auf und sprechen in Interviews und Diskussionen über die Gestaltung der Zukunft. Die Filme stehen ab September dauerhaft auf der Website der KulturRegion und können über QR-Codes im öffentlichen Raum abgerufen werden.
Daran schließen sich auch die Tage der Industriekultur Rhein-Main vom 5. bis 13. September an. Unter dem Fokusthema „Auf dem Weg in die Moderne“ rücken sie historische Errungenschaften in den Blick und fragen nach den Innovationen der Zukunft. Die Veranstaltungen werden ab Ende Juni auf der Website der KulturRegion veröffentlicht.
Die „Route der Industriekultur Junior“ richtet sich mit attraktiven Workshopangeboten rund um Themen der Industriekultur speziell an Kinder und Jugendliche sowie junge Menschen bis 27 Jahre. Sie öffnet kreative Zugänge und vermittelt Wissen zu Handwerk, Kunst, Design, IT, Architektur und Technik. 2026 werden an 25 Orten in der Region rund 35 Workshops sowie sieben Fortbildungsangebote für Vermittler*innen durchgeführt.
Europäischer Fachaustausch zum Abbau von Barrieren in der Kultur
Die KulturRegion beteiligt sich am EU-Projekt „OpenRegioCulture – Barrierefreie Zugänge zu Kultur“. Das von 2024 bis 2028 durch das Interreg Europe-Programm geförderte Vorhaben verbessert den Zugang zu Kultur für Menschen mit Behinderungen und unterschiedlichen Bedürfnissen. Im Fokus steht der europäische Austausch zu barrierearmen Kulturveranstaltungen. Gemeinsam mit zehn Partnern aus neun Ländern entstehen praxisnahe Leitlinien. In das Projekt werden Institutionen, Kulturschaffende und Initiativen aus den Bereichen Inklusion und Kultur sowie Besucher*innen von Kulturveranstaltungen einbezogen. Regionaler Bezugspunkt sind die im Kulturentwicklungsplan der Landeshauptstadt Wiesbaden formulierten Standards zur Barrierefreiheit. 5
Auslagen der Programmhefte und Publikationen – Online Kalender
Alle Veranstaltungen und Publikationen der KulturRegion sind auf der Homepage www.krfrm.de zu finden. Newsletter informieren monatlich zu Themen und Veranstaltungen aus den Projekten. Darüber hinaus ist das Museumsmagazin „Museen & Sonderausstellungen“ ab sofort in den beteiligten Museen, Rathäusern, Bürgerbüros und Tourist-Infos der Region erhältlich. Dort sowie bei den beteiligten Veranstalter*innen, liegt auch das Programmheft des „Starke Stücke“-Festivals aus. In der Geschäftsstelle der KulturRegion (Poststraße 16, neben dem Frankfurter Hauptbahnhof) sind ebenfalls alle Publikationen und Broschüren erhältlich. Weitere Informationen unter www.krfrm.de oder 069 2577-1700.
Pressekontakt:
KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH
Poststraße 16, 60329 Frankfurt am Main, www.krfrm.de
Julia Wittwer, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 069 2577-1780, presse@krfrm.de
Bildmaterial zum Download unter www.krfrm.de






