Regionaler Klinikverbund GZW erweitert Spektrum um Wirbelsäulenchirurgie

Mit einem neuen Zentrum für bewegungserhaltende Wirbelsäulenchirurgie (Spineum) erweitert der regionale Krankenhausverbund Gesundheitszentrum Wetterau (GZW) gGmbH ab 1. Juli 2026 sein chirurgisches Spektrum an den Standorten Bad Nauheim (Hochwaldkrankenhaus) und Schotten (Kreiskrankenhaus) um einen wichtigen Baustein.

Dr. med. Florian Bick, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit mehrjähriger Berufserfahrung am Wirbelsäulenzentrum Hessen, wird in die jeweiligen (unfall-)chirurgischen Kliniken der beiden Krankenhäuser integriert und für seine Sprechstunden mit der Praxis für Orthopädie und Osteopathie von Dr. med. Iris Göschel (Facharzt- und Servicezentrum am Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, Chaumontplatz 1, 61231 Bad Nauheim, Tel.: 06032 702-1550) sowie mit der Chirurgischen und Proktologischen Praxis von Dr. med. Bogdan Covaci und André Gärtner (Ludwigstr. 10-12, 63679 Schotten, Tel.: 06044 61-5666) kooperieren.

Das Zentrum für bewegungserhaltende Wirbelsäulenchirurgie (Spineum) des GZW wird spezialisiert sein auf die differenzierte Behandlung von Erkrankungen der Wirbelsäule mit einem klaren Ziel: Erhalt von Funktion und Bewegung bei gleichzeitig maximaler therapeutischer Sicherheit. „Im Gegensatz zu herkömmlichen, primär fusionierenden Verfahren verfolgen wir einen konsequent bewegungserhaltenden Ansatz, wann immer dies medizinisch sinnvoll und evidenzbasiert möglich ist“, betont Dr. Bick.

Als orthopädisch geführtes Zentrum am Rande des Rhein-Main-Gebietes lege man im Spineum den Fokus auf die funktionelle Betrachtung der Wirbelsäule als Bewegungssystem. Daraus ergebe sich eine differenzierte, individuelle Indikationsstellung, die operative und nicht- operative Verfahren gleichermaßen berücksichtige.

Zum Leistungsspektrum zählten bewegungserhaltende Operationsverfahren der gesamten Wirbelsäule (z.B. Bandscheibenprothetik der Hals- sowie der Lendenwirbelsäule, dynamische Stabilisierungen der Lendenwirbelsäule, minimalinvasive, schonende Dekompressionsverfahren etwa bei Bandscheibenvorfällen, endoskopische Denervierungen zur Schmerztherapie an Lendenwirbelsäule und Iliosakralgelenken), minimalinvasive, schonende Korrekturoperationen bei zum Beispiel Wirbelgleiten und Fehlstellungen, minimalinvasive, schonende Fusionsoperationen der Halswirbelsäule und die

Versorgung von Brüchen der Wirbelkörper

Prinzip sei die gemeinsame Entscheidungsfindung zur Therapie. „Wir wollen, dass Sie Ihre Erkrankung kennen und verstehen, wissen, warum wir welche Therapie anbieten, um gemeinsam einen maximalen Behandlungserfolg für Ihre Lebensqualität erzielen können“, so Dr. Bick. Das Team des Spineum begleite die Patientinnen und Patienten auf dem gesamten Weg von der Diagnostik über die Therapie und Operation bis zur Nachbehandlung und Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit, sportlichen Aktivität und/oder Hobbys.

Als Teil der Kliniken für Orthopädie des Gesundheitszentrum Wetterau könne das Spineum auf alle Ressourcen der Standorte zugreifen, sei jedoch klar als eigenständige Spezialisierung positioniert, denn komplexe Wirbelsäulenerkrankungen erforderten hochspezialisierte Entscheidungsprozesse. Ziele seien klare fachliche Fokussierung, transparente Indikationsqualität und damit der Gewinn des Vertrauens von Patienten ebenso wie von zuweisenden Kollegen.

Bildunterschrift:

Mit Dr. Florian Bick und einem neuen Zentrum für bewegungserhaltende Wirbelsäulenchirurgie (Spineum) erweitert das GZW ab 1. Juli 2026 sein chirurgisches Spektrum um die Wirbelsäulenchirurgie,