WiReg Wetteraukreis lädt zum kommunalen Austausch der Wirtschaftsförderungen und Bauämter nach Karben

Wie können Ansiedlungsanfragen von Unternehmen künftig noch besser begleitet werden? Welche Potenziale bieten die Kommunen im Wetteraukreis für gewerbliche Entwicklungen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Austauschtreffens der kommunalen Wirtschaftsförderungen und Bauämter, zu dem die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung im Wetteraukreis mbH (WiReg) in das Rathaus der Stadt Karben eingeladen hatte.

Rund 30 Vertreterinnen und Vertreter der Wetterauer Städte und Gemeinden nutzten die Gelegenheit, um sich über aktuelle Herausforderungen und Strategien bei der Entwicklung und Vermarktung von Gewerbeflächen auszutauschen. „Der Wetteraukreis ist in Hessen die Zuzugsregion Nummer Eins“, so Klaus Karger, Geschäftsführer der WiReg. „Dieses Wachstum bietet große Chancen, bringt aber auch Verantwortung mit sich. Eine enge Zusammenarbeit der Kommunen ist entscheidend, um Ansiedlungsanfragen sinnvoll zu steuern und die wertvollen vorhandenen Flächen bestmöglich zu nutzen.“

Als wichtiger Partner nahm auch die FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region (FRM GmbH) mit Jan Fiedler, Leiter Kompetenzzentrum und Branchen, und Michael Heep, Senior Manager Kompetenzzentrum und Branchen, an der Veranstaltung teil. Die FRM GmbH begleitet nationale und internationale Unternehmen bei Ansiedlungsprozessen in der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main und koordiniert Flächen- sowie Immobilienanfragen mit den Kommunen. Für die Städte und Gemeinden im Wetteraukreis ist sie damit eine wichtige Schnittstelle bei der Vermarktung ihrer Gewerbestandorte und der Ansprache potenzieller Investoren.

Gastgeber des Treffens war die Stadt Karben, die den Teilnehmenden zugleich einen Einblick in ihre aktuellen Entwicklungsprojekte gab. Darunter befand sich mit dem „Warthweg“ nicht nur ein neues Gewerbegebiet, sondern mit dem kommunalen Erwerb des ehemaligen Continental-Areals auch eine geplante Revitalisierung im Bestand. „Beide Vorhaben schaffen langfristig neue Potenziale und stärken die Position Karbens als attraktiver Wirtschaftsstandort innerhalb der Metropolregion“, so die Karbener Wirtschaftsförderin Carolin Beck, die die Projekte gemeinsam mit Stadtrat Stephan Theiß vorstellte.

Auch Jan Fiedler Leiter Kompetenzzentrum und Branchen bei der FRM GmbH, hob die Bedeutung des Wetteraukreises innerhalb der Region hervor und betonte: „Die zentrale Lage in der dynamischen Metropolregion Frankfurt RheinMain verschafft den Kommunen einen bedeutenden Standortvorteil“. Im Oktober präsentiert sich der Wetteraukreis bereits zum dritten Mal auf Europas größter Flächen- und Immobilienmesse Expo Real – am Gemeinschaftsstand der Metropolregion Frankfurt RheinMain.

In der anschließenden Diskussionsrunde tauschten sich die Teilnehmenden über die Zusammenarbeit zwischen Kommunen, WiReg und FRM GmbH aus. Im Fokus standen der Umgang mit Ansiedlungsanfragen, kommunale Gewerbeflächenstrategien sowie Erfahrungen bei der Aktivierung von gewerblichen Bestandsflächen. Der regelmäßige Austausch soll auch dazu beitragen, ansiedlungsinteressierten Unternehmen künftig noch gezielter passende Standorte im Wetteraukreis anbieten zu können.

Der Arbeitskreis der kommunalen Wirtschaftsförderungen soll zukünftig mehrmals im Jahr in wechselnden Kommunen des Wetteraukreises stattfinden. Er fördert den fachlichen Austausch, stärkt die Vernetzung der Beteiligten und trägt dazu bei, die wirtschaftliche Entwicklung des Wetteraukreises gemeinsam voranzubringen.

Bildunterschrift: Beim Austausch im Karbener Rathaus diskutierten die kommunalen Wirtschaftsförderungen, Bauämter, die WiReg und die FrankfurtRheinMain GmbH über gemeinsame Strategien für Unternehmensansiedlungen und Gewerbeflächenentwicklung im Wetteraukreis. Die Stadt Karben berichtete beispielhaft über die Entwicklungspläne für das ehemalige Continental-Areal.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der:

Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung im Wetteraukreis mbH

Im Kloster 6
61194 Niddatal/Ilbenstadt
Tel.: +49 (0) 6034 / 93 855-0
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