Burg Moritzstein

Die Burg Moritzstein war früher Hauptteil der ysenburgischen Festungsstadt und über Jahrhunderte die Sommerresidenz der Grafen von Isenburg-Birstein. Sie wurde im 18. Jahrhundert von Graf Moritz von Ysenburg und Birstein erbaut. Es wurde damals über die gesamte Länge der heutigen Amthofstraße errichtet und als Schloss Moritzstein bezeichnet. 1811 wurde das zum Teil verfallene Schloss an mehrere Bauernfamilien verkauft. Die Bauten wurden abgerissen und an deren Stelle neue Hofreiten errichtet. Der Wappenstein des ehemaligen Hauptportals des Schlosses ist noch erhalten und in der Kellermauer des Hauses Böck eingemauert. Erhalten blieb nur das Burgmannenhaus, das man heute kurz den „Moritzstein“ oder „Burg Moritzstein“ nennt. Von der eigentlichen Burg ist nur noch das Torhaus und eine Mauer (integriert in ein Stallgebäude) vorhanden.

Der Wappensaal des historischen Gebäudes dient heute als Sitzungssaal des Ortsbeirats und wird regelmäßig für kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt. Im Erdgeschoss befindet sich das Heimatmuseum Wenings, das einen faszinierenden Einblick in das ländliche Leben vergangener Jahrhunderte bietet. Zahlreiche bäuerliche Arbeitsgeräte und Alltagsgegenstände dokumentieren anschaulich die Geschichte und Tradition der Region.

Burg Moritzstein