Das steinerne Haus

Das Steinerne Haus ist der älteste vollständig aus Stein errichtete Wohnbau Büdingens. Der spätgotische Hallenbau entstand um 1500 als Stadtresidenz für Graf Johann zu Isenburg und war Teil der städtischen Befestigung am Mühltor.
Seine Fassade mit hohen Staffelgiebeln prägt bis heute das Stadtbild. Besonders sehenswert ist der Erker von 1544 mit Fischblasenmaßwerk, der bei der Restaurierung 1998 seinen spitzen Dachabschluss zurückerhielt.
Im Inneren beeindrucken Stuckdecke, Brunnen von 1544 und Spuren der Wehranlagen. Wasser-Notmarken und Buckelschießscharten zeugen von Büdingens Geschichte. Ein Kuriosum ist der ausgestopfte Eberkopf neben dem Haupttor – ein Relikt regionaler Legenden.



