Studierende der Justus-Liebig-Universität Gießen analysieren die Wirkungen der Landesgartenschau Oberhessen 2027 auf die regionale Entwicklung

Wie wirkt sich die Landesgartenschau Oberhessen 2027 bereits heute auf die Entwicklung der Region aus? Mit dieser Frage beschäftigen sich aktuell Studierende des Geographiestudiengangs der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) im Rahmen eines transdisziplinären Kooperationsprojekts mit der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung im Wetteraukreis mbH (WiReg).

Ein besonderer Programmpunkt fand am Donnerstag, 7. Mai 2026, in Büdingen statt: Die Studierenden erhielten im Rahmen einer geführten Baustellenbegehung exklusive Einblicke in den Baufortschritt des zukünftigen Stadtparks – eines zentralen Projekts der interkommunalen Landesgartenschau Oberhessen 2027. Das Kooperationsprojekt zwischen der WiReg und der JLU wird bereits seit 2022, in Zusammenarbeit mit der Landesgartenschau Oberhessen 2027 gGmbH, erfolg-reich durchgeführt. Ziel ist es, nachhaltige Entwicklungs- und Nutzungspotenziale innerhalb der Gebietskulisse der Landesgartenschau wissenschaftlich zu analysieren und praxisnah zu begleiten. Die vierte Projektphase startete zum Sommersemester 2026 mit einer Kick-off-Veranstaltung am 16. April an der JLU. Im Mittelpunkt der diesjährigen Projektarbeit steht die Forschungsfrage: „Welche Potenziale für die Innenentwicklung hat die Landesgartenschau jetzt schon gebracht?“

Untersucht werden dabei ausgewählte Orte und Projekte, die direkt oder indirekt vom „Entwicklungsmotor Landesgartenschau“ profitieren und bereits sichtbare Veränderungen im Stadt- und Ortsbild anstoßen.

Die wissenschaftliche Betreuung übernehmen seitens der JLU Prof. Dr. Christian Diller und Sina Happel, Professur für Raumplanung und Stadtgeographie. Für die WiReg begleiten Geschäftsführer Klaus Karger sowie Regionalmanager Jan Heitkamp das Projekt.

Vor Ort in Büdingen führte Arnika Haury, seitens der Stadt zuständig für Stadtmarketing und die Landesgartenschau Oberhessen 2027, die Gruppe über das Gelände des zukünftigen Stadtparks. Dabei erläuterte sie anschaulich die unterschiedlichen Elemente der Freiraumplanung, die vielschichtigen Funktionen des neuen Parks sowie den aktuellen Stand der Bauarbeiten.

„Ich freue mich sehr, den Studierenden einen praxisnahen Einblick in ein so um-fangreiches regionales Entwicklungsprojekt geben zu können. Bereits während meines eigenen Studiums waren praxisorientierte Seminare besonders wertvoll. Umso schöner ist es heute, selbst Erfahrungen weiterzugeben und junge Menschen für regionale Entwicklungsprozesse zu begeistern“, betont Arnika Haury die Bedeutung des Austauschs zwischen Wissenschaft und Praxis.

Zugleich ermutigte sie die Studierenden, sich aktiv mit eigenen Fragestellungen, Ideen und Anregungen einzubringen. Bis zur Eröffnung der Landesgartenschau verbleiben noch rund elf Monate, eine Zeit, die intensiv genutzt werden solle, um die Projekte weiterzuentwickeln und optimale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start zu schaffen.

Im Anschluss erhielten die Studierenden bei einer Präsentation in der Stadtverwaltung vertiefende Einblicke in die Entwicklungsprozesse und strategischen Planungen rund um die Büdinger Projekte zur Landesgartenschau.

Der Termin in Büdingen bot den Teilnehmenden wertvolle fachliche Impulse und praxisnahe Eindrücke für die nun anstehende intensive Projektbearbeitungsphase.
Die Ergebnisse der studentischen Projektarbeiten werden am 15. Juli 2026 im Rahmen einer öffentlichen Abschlussveranstaltung im Parksaal Bad Salzhausen präsentiert. Eine gesonderte Einladung folgt.

Arnika Haury von der Stadt Büdingen erläutert die Planung des neuen Stadtparks als Teil der interkommunalen LGS 2027
Sitzung
Frau Haury präsentiert den Studierenden vertiefende Einblicke in die Entwicklungsprozesse rund um die Büdinger Projekte zur LGS 2027

Titelbild: Arnika Haury von der Stadt Büdingen erläutert die Planung des neuen Stadtparks als Teil der interkommunalen LGS 2027

Weitere Informationen erhalten Sie bei der:
Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung
im Wetteraukreis mbH

Hanauer Str. 5
61169 Friedberg
Tel: +49 (0) 6031 77269-0
Fax: +49 (0) 6031 77269-29
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