Infopunkt 3

Die Forellenteiche

Vor langer Zeit wurden hier Teiche angelegt. Diese wurden für die Holzflößerei genutzt, das heißt zum Abtransport geschlagener Baumstämme ins Tal. Die Teiche heißen heute Forellenteiche. Diese und das sie umgebende, gleichnamige Naturschutzgebiet beherbergen unzählige Tier- und Pflanzenarten, die von den stehenden Wasserflächen und den feuchten Böden profitieren.

Schon im Frühling blühen die Sumpfdotterblumen in sumpfigen Bereichen und die Trollblume auf den Wiesen. Später kommen Teufelskralle, Arnika und Orchideenarten hinzu.

Mit ihren dunkelviolett gefärbten Blütenständen ist die Teufelskralle in der Wiese unterhalb des oberen Forellenteichs gut zu erkennen.
Die Bachforelle ist eine anspruchsvolle Fischart, die das klare, sauber Wasser des Oberlaufs der Nidda bevorzugt.
Sumpfdotterblume: Insbesondere in den sumpfigen Randzonen des oberen Forellenteichs blühen im Frühling die Sumpfdotterblumen.

Fotos: Frank Uwe Pfuhl, Stefan Weigel