Landschaft Oberhessen
Der Nidda-Stausee

Foto: Christian Rnner

Infopunkt 10

Nidda-Stausee

Von Natur aus ist der Vogelsberg arm an Stillgewässern. Vorhandene Wasserflächen sind meist vom Menschen aufgestaute Teiche oder Seen. Der größte ist der Stausee der Niddatalsperre. Er wurde künstlich errichtet, um die Orte unterhalb vor Überschwemmungen zu schützen. Dank des eingestauten Wassers trocknet die Nidda auch dann nicht aus, wenn im Sommer längere Zeit kein Regen fällt. Direkt unterhalb des Staudamms wird eine Turbine vom Wasser angetrieben und produziert Strom.

Regelmäßig werden die Laichbürsten kontrolliert, um den Erfolg der Maßnahme zu überprüfen.
Laichbürsten sind bei niedrigem Wasser-stand für die Fische ein Ersatz für Äste. Wie kleine Perlen ist der Laich der Fische daran zu erkennen.

Fotos: Elfriede Maresch