Herzlich Willkommen in Oberhessen!
Oberhessen-Magazin erscheint am Sonntag
Am Sonntag, dem 5. September liegt das neue Oberhessen-Magazin dem Sonntags-Anzeiger bei. Auch diesmal gibt es reichlich Lesestoff aus der Region Oberhessen. Wandern mit GPS in Oberhessen, Baustoffe aus Oberhessen, Abenteuer Fachwerkhaus - die Themen sind vielfältig. Auf zwei Seiten sind die wichtigsten Veranstaltung in Oberhessen von September bis Dezember zusammengefasst. Das Magazin liegt auch in den Touristik-Büros und in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen aus.
Büdingen präsentiert sich mit Petticoats, Rock’n’roll & Tante Emma Laden
In der Woche vom 09. September zum 12. September lädt Büdingen ein, die 50er-Jahre (wieder) zu entdecken. In das Lebensgefühl eines aufregenden Jahrzehnts zwischen Wirtschaftswunder und Rock’n’roll mit allen Facetten, Widersprüchen und vor allem der unbändigen Lebensfreude gilt es einzutauchen.
Das Thema der „50er-Jahre“ führt wie ein roter Faden durch die Büdinger Altstadt. Auf Schloss Büdingen findet unter dem Motto „Petticoat und Rock’n’roll“ die 7. Landpartie statt. Auf dem Gartenfestival können sich Besucher von den Formen, Farben und der Vielfalt des Designs der 50er Jahre faszinieren lassen. Bei der Petticoat-Modenschau, werden die Modekreationen aus den 50er zu den Songs von Frank Sinatra, Sammy Davis jun. oder Dean Martin lebendig. Vespas und Oldtimer aus 50ern können auf dem Schlossplatz bewundert werden. Prämiert werden Hut- und Hochsteckfrisuren, aber auch bei der 50er-Jahre Kinder- und Puppenwagenparade sind Besucher eingeladen sich zu beteiligen. Kulinarische Köstlichkeiten wie Knallbrausebecher, Knuspermandelkandierte Softeiswaffeln und hausgemachte Hamburger dürfen natürlich nicht fehlen.
Ein weiteren Höhepunkt bietet das Museumsfest des 50er-Jahre Museums am 11. und 12. September. Das Museum präsentiert an diesem Wochenende erstmalig die erweiterten Räumlichkeiten mit „Tante-Emma-Laden“ und „Milchbar“. Außerdem hat das Museum zum Fest auch einen 50er-Jahre Fachmarkt mit Oldtimer Fahrzeugen aus den 50ern organisiert.
In der ganzen Stadt können Besucher der Wirtschaftswunderzeit begegnen und Neues im Einklang mit Nostalgischem zum Erinnern und Staunen entdecken. Oldtimer, Vespas, Petticoats, Nierentische, musikalische Klänge und Frisuren der „50er- Jahre“ werden überall präsent sein.
Mehr Informationen: Tourist-Information Büdingen, Telefon: 06042/96370, www.buedingen-touristik.de
Die „Keltenwelt am Glauberg“ nimmt Gestalt an
Staatsministerin Kühne-Hörmann übergibt das Gebäude zum Einbau der Ausstattung / Eröffnung im Frühjahr 2011
„Das Keltenmuseum wird sich zu einem Publikumsmagneten entwickeln, der Besucher aus dem In- und Ausland fasziniert.“ Davon zeigte sich die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, bei der Feier zur Übergabe des in zweijähriger Bauzeit entstandenen Gebäudes an den Landesarchäologen, Prof. Dr. Egon Schallmayer, überzeugt. Nun wird die museumstechnische Ausstattung eingebaut. Die „Keltenwelt am Glauberg – Archäologischer Park, Museum, Forschungsinstitut“ soll im Frühjahr 2011 eröffnet werden.
Seit den umfangreichen Ausgrabungen in den späten achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts bis zum Bezug des Neubaus hat das Land nach den Worten Kühne-Hörmanns insgesamt mehr als 17 Millionen Euro in das Glauberg-Projekt investiert. Davon profitiere die Region in Handwerk, Handel, Gastronomie und Tourismus. „Auch das entspricht dem Konzept ,hessenARCHÄOLOGIE 21’, das Archäologie nicht nur als Forschungs-, Bildungs-, und Vermittlungsthema betrachtet, sondern auch als Mittel der Strukturpolitik im Land“, hob die Ministerin hervor. Der auf den rekonstruierten Grabhügel des Keltenfürsten ausgerichtete Neubau nach dem Entwurf des Aachener Büros kadawittfeldarchitektur verfügt über eine Hauptnutzfläche von 1.300 Quadratmetern. Besonders markant ist das mehr als 12,50 Meter auskragende Obergeschoss mit seinen raumhohen Stahlfachwerkträgern, das den Besuchern durch ein großes Panoramafenster einen beeindruckenden Blick auf den Grabhügel und die Umgebung eröffnen wird. Auch von der Aussichtsplattform auf dem Dach des Gebäudes wird sich ein großzügiger Rundblick über die Landschaft bieten. Die Außenanlagen werden von den Landschaftsarchitekten Club L94 (Köln) geplant.
„Konzert mit dem Singkreis Lißberg und dem Bonifatius-Ensemble“ in der Ortenberger Marienkirche
Das Bonifatius-Ensemble Lißberg besteht aus Mitgliedern des 1988 als Jugendchor gegründeten Singkreises Lißberg und der 1990 gegründeten „Lißberger Leierleut`“ und deren alten Instrumente. Alle drei Ensembles wurden gegründet und geleitet vom Lißberger Ortspfarrer Kurt Racky. Am Sonntag, 12.09.2010, 19 Uhr, bringen sie ihre Lieder in der Marienkirche Ortenberg auf Einladung des Ortenberger Kulturkreis zu Gehör. Das Bonifatius-Ensemble Lißberg ist ein Vocalensemble mit derzeit 15 Mitgliedern, das bis zu achtstimmige Chorliteratur aller Stilepochen singt, bis zurück ins Mittelalter und zur Gregorianik. Die Lißberger Ensembles beschäftigen sich schon längere Zeit mit Pilgergesängen, besonders Santiago-Gesängen. Zum Bonifatiusjahr 2004 stellten sie als „Bonifatius-Ensemble Lißberg“ ein Konzertprogramm aus Bonifatius- und Santiago- Gesängen von der Gregorianik bis in die Neuzeit vor. Der Singkreis Lißberg singt überwiegend a cappella, bis zu achtstimmige ausgesuchte Motetten und Chorwerke. Im Bonifatius-Ensemble singen verschiedene Chormitglieder solistisch, begleitet von alten Instrumenten, besonders seltenen Vorläufern der Drehleiern, aber auch anderen Begleitinstrumenten. Die musikalische Spannbreite reicht dabei vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Um eine Tellerspende wird gebeten!
Platz schaffen für Heidenelken und Wacholdersträucher - Pflegearbeiten auf der Bergheimer Heide
Die Bergheimer Heide ist ein besonders schöner Teil unserer oberhessischen Landschaft. Solche wertvollen Landschaften zu erhalten ist eines der Ziele des Naturschutzfonds Wetterau. Dazu gehört es auch, Flächen von unerwünschtem Bewuchs frei zu halten. Diese Arbeiten wurden jetzt vergeben.
Am Waldrand zwischen Ortenberg und Bergheim, findet man Obstwiesen, urige Kiefern, bunte Wiesen und Wacholdersträucher. Auf der Bergheimer Heide sind auch seltene Tiere und Pflanzen zuhause. Daher engagiert sich der Naturschutzfonds Wetterau seit vielen Jahren, gemeinsam mit der Stadt Ortenberg, ehrenamtlichen Naturschützern und Behörden, insbesondere der Fachdienst Landwirtschaft der Kreisverwaltung, auf der Fläche.
Als bedeutender Magerrasen ist der Bereich Bestandteil der Magerrasenkartierung des Naturschutzfonds Wetterau. Auf dieser Grundlage wurde das Gebiet als „FFH-Gebiet“ gemeldet und steht so unter europäischem Naturschutz. Aktuell ist die Fläche Bestandteil des europäischen Life+ - Projektes, das sich um den Erhalt der Wetterauer Magerrasen kümmert. Landrat Arnold, Vorsitzender des Naturschutzfonds Wetterau hierzu: „Die jahrelange Arbeit des Naturschutzfonds Wetterau, der Behörden und der Naturschützer vor Ort hat sich bezahlt gemacht. Nun sind bedeutende und die Wetterau auszeichnende Lebensräume in einem europäischen Naturschutzprojekt vereinigt.“
Aktuell werden unter Regie des Naturschutzfonds Wetterau Pflegearbeiten durchgeführt, um die vor einigen Jahren freigestellten wertvollen Flächen offen zu halten. Vorsitzender Arnold: „So hat der über die Fläche ziehende Schäfer gute Voraussetzungen für die Schafbeweidung, die ja für den Erhalt von Magerrasenflächen so wichtig ist.“
In den Folgejahren werden anstehende Pflegearbeiten dann über das Life+ -Projekt gemanagt.
Erkundungen vor Ort: Lernen - das Spaß macht
Die Aktion „Aktiv im Alter – in Büdingen“ startete zu einer weiteren Tages-Exkursion, diesmal nach Lich und Bad Nauheim. Auf dem Programm standen zwei interessante Themen: „Erziehung ohne Eltern“ und die „Ausbildung zum Engagementlotsen“.
Was passiert, wenn Eltern ihre Kinder nicht mehr erziehen können oder wollen? Dann tritt die öffentliche Jugendhilfe mit verschiedenen „Erziehungshilfemaßnahmen“ auf den Plan, wie es so schön im amtsdeutsch heißt. Welche Hilfen gibt es und wie sieht die Praxis vor Ort aus. Aus diesem Anlass besuchten die Teilnehmer die Evangelische Stiftung Arnsburg in Lich, um sich über die Vielfalt der heutigen Hilfen zur Erziehung außerhalb der Familie zu informieren. Herr Mühlberger von Leitung des Hauses stellte die Arbeit der Stiftung vor, die im Jahre 1846 erstmalig 20 verwahrloste Kinder im Kloster Arnsburg aufnahm. Die Zeiten haben sich verändert und auch die Erziehungsstile. Heute werden nach modernsten pädagogischen Erziehungsmethoden Kinder im Alter zwischen 2 Jahren und 17 Jahren in Familiengruppen sowie junge Erwachsene in eigenen Wohneinheiten betreut.
Das zweite Thema behandelte die von der Hessischen Freiwilligenagentur angebotene Ausbildung zum Engagementlotsen. Dies ist eine Ausbildung, die befähigen soll, die Mitbürger für eine Aufgabe im Ehrenamt anzusprechen und bei den ersten Schritten zu begleiten. Frau Schmidt-Schwabe vom Freiwilligenzentrum Bad Nauheim informierte die Teilnehmer über die vom Land Hessen geförderten Kurse, deren Inhalte und Arbeitsmethoden. Bereits vier Büdinger meldeten sich daraufhin für die Kurzausbildung an.
Herr Werner Eberwein rundete als „Kursleiter“ die Exkursion mit zahlreichen Information zur Historie der Wetterau und zu den Städten Lich und Bad Nauheim ab, so dass es ein – so das Teilnehmerurteil – „wunderschöner Informationstag“ war.
Auf der Bonifatiusroute von Lißberg nach Lindheim
Die moderne Pilgerstrecke der Bonifatiusroute, welche der historischen rechten Nidderstraße folgt, ist einer der schönsten Wanderwege in der östlichen Wetterau. Landschaftliche Schönheiten, kulturhistorische Sehenswürdigkeiten und malerische Fernblicke erfreuen den Wanderer. Höhepunkt am Ende ist die Überquerung des Glauberges. Begleiten Sie am Sonntag, den 22. August 2010 die Natur- und Kulturführerin Angela Metzner bei einer Tageswanderung auf dieser erlebnisreichen Strecke. Geboten wird die Erläuterung der Route, Hinweise auf die Highlights am Wegesrand, Informationen zum Pilgern und über historische Straßen, Führung durch Kloster Konradsdorf und viele weitere spannende Details. Start der Tour ist um 9.00 Uhr in Altenstadt-Lindheim am Festplatz. Von dort erfolgt die Fahrt mit dem Vulkan-Express nach Lißberg. Die Strecke ist ca. 20 km lang und führt überwiegend bergab. Es ist keine Einkehr vorgesehen, daher bitte an Rucksackverpflegung denken. Diese Tour kostet für Erwachsene 4,- Euro, für Kinder 2,- Euro und für Familien 8,-Euro, zuzüglich Transferkosten. Weitere Information und Anmeldung unter Telefon 06044-607020 oder anme@natur-kultur-wetterau.de.
Das dritte Regionalforum
Zum dritten Mal lud das Regionalmanagement Oberhessen zum Regionalforum ein. Thema diesmal: Arbeit und Innovation in Oberhessen
Strukturwandel, Standortfaktoren und Unternehmergeist. Im Bürgerhaus Ranstadt erzählten Unternehmer von den Erfahrungen mit dem Standort Oberhessen. Handwerksbetriebe und international tätige Unternehmer kamen zu Wort und lobten die Region und deren Vorteile.
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